
Wer mit der Vorgehensweise von Microsoft keine Probleme hat wird sicher trotzdem sehr viel Spaß mit einer X-Box haben.
Microsoft hat weltweit etwa einer Million Nutzern des XBox-Live-Service den Zugang gesperrt. Dies meldet der Online-Nachrichtendienst Golem.de. Microsoft will angeblich über das interne DRM der betroffenen Geräte Hinweise auf Manipulationen zum Abspielen von Schwarzkopien erhalten haben. Der britischen Zeitung „The Guardian” und des US-amerikanischen Informationsdienstes „Information Week“ zufolge, sind etwa eine Million XBox-Nutzer aus dem Live-Dienst ausgesperrt. Dies sei jedoch nur ein geringer Prozentsatz der insgesamt rund 20 Millionen Nutzer. Bei den betroffenen Mitgliedern sollen nur die Online-Services der Spielekonsolen, jedoch nicht die Online-Accounts der Nutzer gesperrt sein. Die betroffenen Mitglieder sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, die Hardware verändert und somit gegen die Nutzungsbedingungen von XBox-Live verstoßen zu haben. Die Kriterien, nach denen Microsoft eine Sperrung beschließt, sind unklar, denn das Security-Team soll, so der deutsche Produktmanager Boris Schneider-Johne in einem XBox-Blog-Beitrag, nach geheim gehaltenen Kriterien arbeiten. Anderen Quellen zufolge, soll eine XBox bereits als unzulässig modifiziert gelten, wenn die angeschlossene Festplatte nicht von Microsoft stammt.


Typisch! Zuerst kauft man sich diese teure Konsole und wenn man dann günstig und nicht MS-Lizenziert “aufrüstet” können die einem einfach die Zugänge sperren. Kundenbindung funktioniert anders!!